Kunststofffenster – die häufigsten Fenster in Deutschland

Kunststofffenster – die häufigsten Fenster in Deutschland

In Deutschland werden Kunststofffenster am häufigsten verkauft. Die Gründe, die für diese Fenster sprechen, liegen deutlich auf der Hand: Kunststofffenster sind preiswert, vielseitig und lassen sich sehr gut verarbeiten. Darüber hinaus gibt es weitere Vorteile, die für Kunststofffenster sprechen.

Der Werkstoff Kunststoff lässt sich sehr einfach verarbeiten, so dass selbst unterschiedliche und ausgefallene Formgebungen denkbar sind. Während ein Holzfenster kaum als Rundfenster realisiert werden kann, ist das beim Kunststofffenster durchaus möglich. Hinzu kommt, dass die modernen Kunststofffenster deutlich preiswerter angeboten werden können als etwa Holz- oder Aluminiumfenster. Die optischen Möglichkeiten durch Dekorfolien und Co. lassen auch Kunststofffenster aussehen, als ob es sich etwa um Holzfenster handelt. Wünsche nach einem individuellen Look sind so kein Problem. Im Gegensatz zum Holzfenster ist das Kunststofffenster auch sehr pflegeleicht. Es muss nicht regelmäßig gestrichen und gewartet werden. Stattdessen reicht die einfache Reinigung der Fensterrahmen mit einem feuchten Tuch aus.

Kunststofffenster mit wärmedämmenden Eigenschaften

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Ein weiterer Vorteil der Kunststofffenster sind deren wärmedämmenden Eigenschaften. Entgegen der Meinung, dass alleine die Fensterverglasung darüber entscheidet, wie gut ein Fenster Hitze und Kälte abhalten kann, spielen auch die Fensterrahmen hier eine wichtige Rolle. Moderne Profile für Kunststofffenster bestehen aus mehreren Luftkammern, wobei diese eine zusätzliche Wärmedämmung mit sich bringen. Bis zu sechs Luftkammern sind denkbar, die Bautiefe variiert je nach Profiltyp. Trotzdem sind die Rahmenbreiten sehr schmal gehalten, was für eine deutliche optische Verbesserung spricht. Entscheidend für den Kauf neuer Kunststofffenster sind die U-Werte, die die Wärmedämmung beschreiben und laut Energieeinsparverordnung (EnEV) für neue Gebäude und beim Austausch von mehr als 20 Prozent der Fenster in Bestandsbauten sogar vorgeschrieben sind. Dabei gelten gesetzlich folgende Vorschriften:

  • Maximaler U-Wert von 1,4 W/m²K für Dachflächenfenster
  • Maximaler U-Wert von 1,3 W/m²K für klassische Fenster
  • Maximaler U-Wert von 0,8 W/m²K für Passivhausfenster

Als Faustregel gilt: Je geringer der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters. Er setzt sich für das gesamte Fenster aus dem U-Wert für den Fensterrahmen (das Kunststoffprofil) und dem U-Wert der Verglasung zusammen.

Kunststofffenster lassen sich mit Schall- und Einbruchschutz ausführen

Die modernen Kunststofffenster glänzen nicht nur mit sehr guten Wärmedämmeigenschaften, sondern lassen sich ebenso mit Schall- und Einbruchschutzelementen verbinden. Einige Anbieter bieten einen Basis-Einbruchschutz sogar serienmäßig und ohne Aufpreis mit an. Der Getriebeanbohrschutz,  die Pilzkopfzapfen-Verriegelungen anstelle einfacher Zapfenverriegelungen und vieles mehr sind dann von Haus aus mit an Bord.

Sie sollen das allzu leichte Aufhebeln der Fenster, das immer noch die bevorzugte Methode von Einbrechern ist, verhindern. Zusätzliche Sicherheit lässt sich durch spezielles Verbundsicherheitsglas (VSG) oder durch abschließbare Fenstergriffe erreichen.

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Ebenso können die Kunststofffenster bei Bedarf mit einer Schallschutzverglasung versehen werden. Sie bietet Schutz vor störenden Geräuschen von außen und wird vorwiegend in Wohn- und Schlafräumen eingesetzt, wo möglichst wenige Geräusche nach innen dringen sollen. Die Schallschutzfenster lassen sich dabei in mehrere Schallschutzklassen unterteilen. Je höher die Schallschutzklasse, desto besser ist auch der Schallschutz.

Somit kann jedes Kunststofffenster den individuellen Wünschen und Bedürfnissen angepasst werden, sowohl hinsichtlich Schall-, Wärme- und Einbruchschutz, als auch hinsichtlich Abmessungen, Öffnungsrichtungen und vielem mehr. Viele Fensteranbieter ermöglichen es, das Fenster nach Maß zu fertigen und zu konfigurieren.

Die Gestaltung des eigenen Gartens

Die Gestaltung des eigenen Gartens

Garten mit Motto
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Bei der Gestaltung des eigenen Gartens sollte man immer ein Motto im Hinterkopf haben. Soll der Garten eher als Nutzgarten mit Gemüse und Kräutern dienen oder einfach nur naturnah sein. Wenn diese Entscheidung getroffen wird, sollte auf jeden Fall die möglicherweise eingesetzt Gartendeko auch schon mit eingeplant werden. Zumindest soweit, dass der Stil der Deko wieder zum Motto des Gartens passt.

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Welche unterschiedlichen Dachformen gibt es?

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Das Satteldach ist das populärste
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Früher war es üblich Dachformen und auch Eindeckungen sehr ähnlich zu gestalten. Dies hat sich bis zum heutigen Tag sehr gewandelt. Der Form und Farbe eines Daches sind die Grenzen stark geweitet worden. Die unterschiedlichsten Formen und auch Farben können mittlerweile mit relativen Aufwand umgesetzt werden. Als eine der populärsten Formen gilt das Satteldach. Doch auch das Pultdach oder Mansarddach sind Dachformen, welche nicht unüblich bei uns sind. Doch wie unterscheiden sich die verschiedenen Dächer? Diese Frage möchte ich heute genauer beleuchten.

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Welche Variante ist die Beste für das neue Eigenheim?

Welche Variante ist die Beste für das neue Eigenheim?

Farbeimer
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Der Bau des neuen Eigenheims oder aber die Renovierung des Altbestandes ist endgültig abgeschlossen, doch die Arbeit nimmt kein Ende: es fehlt noch der letzte Feinschliff – der Anstrich. Zuerst stellt sich die Frage, ob man zum örtlichen Fachmann geht oder ob ein erneuter Baumarktbesuch fällig wird. Die Auswahl in den Regalen im Baumarkt ist schier unendlich, doch auf was muss man als Laie beim Farbenkauf achten? Mehrere Fragen tauchen in diesem Zusammenhang auf: „Welche Farbe ist die beste Wahl für meine Wohnräume?“, „Wie erkenne ich eine gute Farbe?“, „Was ist beim Kauf der Wandfarbe achten“ – all diese Fragen möchte ich heute klären.

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